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Motorsport

Verstappen auf Pole in Sepang: Warum Hadjars Strafe die Startaufstellung neu ordnet

Max Verstappen steht in Sepang auf Pole. Hadjars Motorenstrafe verschiebt Antonelli, Leclerc und beide McLaren in der tatsächlichen Startaufstellung.

Symbolische Startaufstellung in Sepang mit Poleposition und zurückversetztem Rennwagen
Generierte redaktionelle Illustration; keine Aufnahme des Qualifyings oder eines realen Teams.

Max Verstappen startet beim Formel-1-Rennen in Sepang von der Poleposition. Der Red-Bull-Pilot setzte sich im Qualifying mit 1:35,130 Minuten durch und lag 0,298 Sekunden vor Lewis Hamilton im Ferrari.

Die erste Ergebnisliste erzählt allerdings nicht die ganze Geschichte. Wie kicksider.de anhand der offiziellen F1-Startaufstellung geprüft hat, fällt Isack Hadjar trotz der drittschnellsten Qualifying-Zeit wegen einer Fünf-Plätze-Strafe auf Rang acht zurück. Dadurch rücken Kimi Antonelli, Charles Leclerc und beide McLaren jeweils einen Platz nach vorn.

So sieht die tatsächliche Startaufstellung in Sepang aus

Verstappen und Hamilton bleiben in der ersten Reihe. Dahinter startet WM-Spitzenreiter Antonelli auf Rang drei neben Leclerc. Lando Norris und Oscar Piastri bilden die dritte Reihe, George Russell steht auf Platz sieben. Erst dann folgt Hadjar, vor Pierre Gasly und Gabriel Bortoleto.

Qualifying-Ergebnis und Startplatz sind hier also nicht identisch. Hadjar fuhr 1:35,558 Minuten und war damit schneller als Antonelli und Leclerc. Seine Strafe für den Einsatz eines zusätzlichen Motorenelements verändert aber den Grid, nicht die gemessene Qualifying-Leistung. Das ist besonders wichtig, weil Red Bull sportlich zwei Autos unter die ersten drei gebracht hatte, im Rennen aber nur Verstappen aus der Spitze startet.

Die FIA bestätigt außerdem, dass es Verstappens 49. Poleposition in der Formel 1 und seine erste seit Abu Dhabi 2025 ist. Zum ersten Mal in der Saison 2026 steht Verstappen auf Startplatz eins. Er war im Qualifying in allen drei Abschnitten Schnellster und musste die Pole deshalb nicht durch eine Strafe eines Konkurrenten erben.

Warum der Vorsprung mehr aussagt als ein einzelner schneller Versuch

Der Abstand von 0,298 Sekunden auf Hamilton ist für ein Qualifying deutlich. Verstappen verbesserte sich in seinem letzten Q3-Versuch noch auf 1:35,130 Minuten, obwohl seine vorherige Runde bereits zur provisorischen Pole gereicht hatte. Red Bull hatte damit sowohl über eine Runde als auch über alle drei Qualifying-Phasen die Referenz.

Für Hamilton ist Rang zwei dennoch sein bestes Signal des Wochenendes. Ferrari hatte im Training mit Reifenabbau in der Hitze gekämpft, stellte aber ein Auto in die erste Reihe und Leclerc auf Startplatz vier. Mercedes dagegen brachte Antonelli zwar auf Rang drei, doch Russell blieb auf Rang sieben. Der unabhängige Reuters-Bericht bestätigt sowohl Verstappens Zeit als auch die Verschiebungen durch Hadjars Strafe.

McLarens Lage ist ebenfalls klarer als nach dem Freitag. Norris und Piastri starten nur aus der dritten Reihe und lagen im Qualifying jeweils mehr als sechs Zehntel hinter Verstappen. Das passt zur vorherigen Einordnung, dass Norris’ Trainingsplatz McLaren noch keine Sicherheit gab. Die harte Sepang-Oberfläche und der Reifenabbau bleiben deshalb ein strategischer Faktor, aber die Ausgangslage lautet zunächst: Verstappen kontrolliert die erste Reihe, Hamilton sitzt direkt daneben, und Antonelli profitiert von einer Strafe, die sein Mercedes auf Platz drei hebt.

Warum das Rennen offiziell Bahrain-GP in Malaysia heißt

Der Lauf findet auf dem Sepang International Circuit statt, trägt im Kalender aber den offiziellen Namen „Gulf Air Bahrain Grand Prix in Malaysia“. Malaysia sprang als Austragungsort ein; sportlich zählt das Rennen dennoch als Bahrain-Grand-Prix. Für die Startaufstellung ist allein die veröffentlichte F1-Gridliste maßgeblich, nicht eine verkürzte Tabelle, die nur die Qualifying-Zeiten sortiert.

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