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Fußball

Hoffenheim schlägt Leverkusen 2:0: Kramarić erzielt das 1000. Bundesliga-Tor der TSG

Hoffenheim besiegt Leverkusen 2:0. Kramarić erzielt das 1000. Bundesliga-Tor der TSG, Prass setzt den späten Schlusspunkt.

Andrej Kramarić im Hoffenheim-Trikot – Archivfoto
Archivfoto: Andrej Kramarić im Hoffenheimer Trikot gegen Werder Bremen, 11. Mai 2019. Foto: Silesia711 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0.

Die TSG Hoffenheim hat Bayer Leverkusen mit 2:0 besiegt und ihren Aufwärtstrend nach dem Europa-League-Erfolg gegen Lyon fortgesetzt. Andrej Kramarić verwandelte in der 79. Minute einen Elfmeter, Alexander Prass entschied die Partie in der 89. Minute. Beide Treffer fielen damit in der Schlussphase.

Wie die Redaktion von Sportmedium kicksider.de berichtet, war der erste Treffer mehr als nur die Führung: Kramarić erzielte Hoffenheims 1000. Tor in der Bundesliga. Der Kroate war erst in der 65. Minute für Adam Hložek eingewechselt worden und prägte anschließend auch das 2:0, weil er Prass den Abschluss vorbereitete.

VAR-Elfmeter öffnet ein lange ausgeglichenes Spiel

Hoffenheim hatte vor der Pause die besseren Chancen. Hložek traf aus spitzem Winkel den Pfosten, Prass setzte den Nachschuss knapp vorbei. Leverkusen kam trotz längerer Ballbesitzphasen selten sauber in den Strafraum. Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst eng, ehe Edmond Tapsoba den Hoffenheimer Fisnik Asllani am Knöchel traf.

Schiedsrichter Robert Hartmann ließ zunächst weiterspielen, überprüfte die Szene jedoch nach einem Hinweis des Video-Assistenten und entschied auf Strafstoß. Kramarić verwandelte per Panenka zum 1:0. Für Hoffenheim war es ein historischer Moment: Nach Angaben der Bundesliga hatte der Angreifer bereits das 500. Ligator des Klubs erzielt und verantwortete nun auch die vierstellige Marke.

Leverkusen musste danach öffnen, fand aber keine klare Antwort. In der 89. Minute spielte Kramarić auf Prass, der mit einem harten Abschluss den Endstand herstellte. Beim Jubel zog Prass sein Trikot aus und sah wegen seiner bereits vorhandenen Verwarnung Gelb-Rot. Der Österreicher bestätigte damit seine Form aus dem 2:1 gegen Mönchengladbach, als er ebenfalls getroffen hatte. Das erklärt zugleich, warum sein Name am Sonntag bei Google Trending Now in Deutschland stark gesucht wurde.

Warum der Sieg für Hoffenheim mehr als drei Punkte bedeutet

Die TSG gewann innerhalb von vier Tagen zweimal ohne Gegentor: zunächst 3:0 gegen Olympique Lyon, nun 2:0 gegen Leverkusen. Der Vergleich ist wichtig, weil Hoffenheim zuvor in Liga und Europapokal mehrfach einfache Gegentreffer kassiert hatte. Wer die Entwicklung gegen Lyon nachlesen möchte, findet bei uns den detaillierten Spielbericht zum Europa-League-Sieg.

Ein endgültiger Wendepunkt ist trotzdem noch nicht bewiesen. Der Erfolg gegen Leverkusen entstand aus einer konzentrierten Defensivleistung und zwei späten Aktionen; erst weitere Spiele werden zeigen, ob dieses Niveau stabil bleibt. Für Bayer endet dagegen eine Serie von fünf Pflichtspielsiegen. Hoffenheim nutzte die entscheidenden Momente konsequenter, während Patrik Schick und die Leverkusener Offensive diesmal ohne Tor blieben.

Das Ergebnis verschiebt auch die Bewertung von Kramarićs Rolle. Nach seinem Tor und zwei Vorlagen gegen Lyon war er erneut der wichtigste Einwechselspieler. Seine Ruhe beim Elfmeter, die Vorlage für Prass und die historische Torzahl verbinden kurzfristige Wirkung mit langfristiger Klubgeschichte.

Archivfoto: Andrej Kramarić im Hoffenheimer Trikot beim Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen am 11. Mai 2019. Foto: Silesia711 / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0. Quelle und Lizenzhinweis.

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