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BVB verliert 0:1 bei Bodø/Glimt: Kovač erklärt die Fünffach-Rotation

Borussia Dortmund verliert 0:1 bei Bodø/Glimt. Warum die Fünffach-Rotation scheiterte, was Kovač einräumte und welche Folgen das Ergebnis hat.

Archivaufnahme des Aspmyra Stadions in Bodø
Archivfoto: Aspmyra Stadion im Juni 2007; nicht vom Spiel Bodø/Glimt gegen Borussia Dortmund am 14. Oktober 2026. Foto: Lars Røed Hansen / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5. Bearbeitung: 16:9-Zuschnitt und WebP-Konvertierung.

Borussia Dortmund hat am zweiten Spieltag der Champions-League-Ligaphase 0:1 bei FK Bodø/Glimt verloren. Fredrik Sjøvold erzielte in der 52. Minute das einzige Tor; für den BVB war es die erste Pflichtspielniederlage dieser Saison. Entscheidend war weniger ein einzelner Fehler als ein Spiel, in dem Dortmund nach eigener Einschätzung erst nach dem Rückstand die nötige Intensität entwickelte.

Wie kicksider.de unter Berufung auf den offiziellen BVB-Spielbericht berichtet, veränderte Trainer Niko Kovač seine Startelf gegenüber dem 2:2 gegen Werder Bremen auf fünf Positionen. Der Klub begründete die Rotation mit drei Spielen innerhalb einer Woche und der Reise nach Nordnorwegen. Der Bericht bezeichnete die Niederlage zugleich ausdrücklich als verdient.

Die von der UEFA bestätigte Ergebnisliste führt das 1:0 vom 14. Oktober 2026. Damit steht Dortmund nach zwei Partien bei drei Punkten: Auf das 3:2 gegen Villarreal folgte die Niederlage in Bodø. Auch Bodø/Glimt hat nach dem 0:5 beim FC Bayern nun drei Zähler.

Warum die Fünffach-Rotation nicht aufging

Kovač brachte Ramy Bensebaini, Joey Veerman, Konstantinos Karetsas, Samuele Inácio und Fabio Silva neu in die Anfangsformation. Nico Schlotterbeck fehlte laut Klub wegen Belastungssteuerung. Der Plan brachte jedoch zu wenig Zugriff: Dortmund erhöhte Tempo und Druck erst nach dem 0:1.

In der 60. Minute reagierte Kovač mit einem Vierfachwechsel. Felix Nmecha, Ethan Nwaneri, Julian Ryerson und Serhou Guirassy kamen gleichzeitig. Das verbesserte den Dortmunder Auftritt, änderte aber nicht mehr das Ergebnis. Der BVB hatte späte Möglichkeiten, darunter einen von Nikita Haikin parierten Abschluss Nmechas sowie drei Eckbälle in der Schlussphase.

Der Kunstrasen allein erklärt die Niederlage nicht. Die Sportschau ordnete die besonderen Bedingungen am Aspmyra Stadion zwar als Faktor ein. Kovač selbst verwies nach dem Spiel aber vor allem auf die eigene Leistung mit und gegen den Ball. Die belastbare Schlussfolgerung lautet deshalb: Die Rotation veränderte Rhythmus und Abläufe, doch der Trainer machte daraus keine Ausrede.

https://x.com/BVB/status/2110427352971014427
Der offizielle BVB-Account veröffentlichte die veränderte Startelf vor dem Anpfiff.

Falls der Anbieter die Einbettung nicht lädt, ist der offizielle Startelf-Post des BVB auf X direkt abrufbar.

Was das 0:1 für die Ligaphase bedeutet

Die Niederlage ist noch kein Tabellen-Notfall, nimmt Dortmund aber früh den Spielraum für weitere Ausrutscher. Schon am 20. Oktober folgt das Auswärtsspiel bei Sabah. Danach warten unter anderem Arsenal, Inter, Aston Villa und AEK. Der neue Ligaphasenmodus belohnt konstante Punktgewinne; ein schwacher Abend kann deshalb die Ausgangslage für die späteren Spieltage deutlich verschärfen.

Für die unmittelbare Bewertung ist zudem der Zeitpunkt wichtig. Dortmund kam aus dem spektakulären 2:2 gegen Werder Bremen, bei dem eine späte Führung noch verloren ging. In Bodø fehlte nun über weite Strecken die offensive Durchschlagskraft. Zwei Spiele nacheinander mit unbefriedigendem Ende machen das Ligaspiel bei Union Berlin am Samstag zu einem Test, ob die Mannschaft schnell wieder Kontrolle und Intensität findet.

Bodø/Glimt verdiente sich den Sieg, weil das Team den Dortmunder Aufbau früh störte und nach der Pause die entscheidende Szene nutzte. Der BVB reagierte, aber zu spät. Gerade deshalb ist Kovačs Selbstkritik relevanter als eine einfache Erklärung über Reisestrapazen oder Untergrund.

Archivfoto: Aspmyra Stadion bei einem Spiel im Juni 2007; keine Aufnahme der Partie vom 14. Oktober 2026. Foto: Lars Røed Hansen / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5; redaktioneller Zuschnitt und WebP-Konvertierung.

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