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Fußball

SC Freiburg verliert 0:3 in Monaco – warum das Ergebnis die zweite Halbzeit verzerrt

Der SC Freiburg verliert 0:3 in Monaco. Warum das Ergebnis die bessere zweite Halbzeit nur unvollständig abbildet und was bei Engelhardt offenbleibt.

Archivaufnahme des Stade Louis II in Monaco während eines Fußballspiels
Archivfoto, nicht vom Spiel Monaco – Freiburg: Ing-renault06 / Wikimedia Commons, CC0 1.0; Zuschnitt und WebP-Komprimierung durch die Redaktion.

Der SC Freiburg hat am zweiten Spieltag der Conference League 0:3 bei der AS Monaco verloren. Paris Brunner traf unmittelbar vor der Pause, Lamine Camara und Ansu Fati erhöhten erst in der Schlussphase – deshalb erzählt das Endergebnis nur einen Teil der Geschichte.

Wie kicksider.de unter Berufung auf den offiziellen Spielbericht des SC Freiburg berichtet, war Freiburg nach der Pause deutlich aktiver, fand aber keinen Weg zum Ausgleich. Monaco nutzte die Räume, die durch den höheren Freiburger Druck entstanden, in den letzten Minuten konsequent aus.

Warum das 0:3 nicht den gesamten Spielverlauf erklärt

Freiburg begann zu passiv und ließ Monaco in der ersten Halbzeit mehrfach durch die Schnittstellen kommen. Torhüter Mio Backhaus verhinderte gegen Mamadou Coulibaly und Brunner zunächst einen Rückstand. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte setzte sich Brunner dann individuell gegen Max Rosenfelder durch und traf zum 1:0.

Nach der Pause änderte sich das Bild. Lukas Kübler und Matthias Ginter hatten unmittelbar nach einer Ecke eine Doppelchance, später drängte der SC Monaco über längere Phasen in die eigene Hälfte. Der Freiburger Ausgleich lag in dieser Phase näher als das 2:0, doch aus Ballbesitz und Standards entstanden zu wenige klare Abschlüsse.

Die Entscheidung fiel erst spät. Nach einem Konter parierte Backhaus zunächst gegen Ansu Fati, Lamine Camara verwertete den Abpraller in der 83. Minute. Fati selbst traf in der Nachspielzeit zum 3:0. Monaco erzielte zwei seiner drei Tore nach der 82. Minute. Das erklärt, warum Trainer Julian Schuster das Resultat als zu hoch einordnete, ohne die schwache erste Halbzeit zu beschönigen.

Engelhardt verletzt, Monaco mit perfektem Start

Ein zweiter wichtiger Punkt betrifft Yannik Engelhardt. Der Mittelfeldspieler musste nach rund einer Viertelstunde nach einem Zusammenprall und einer schmerzhaften Landung auf der Hüfte ausgewechselt werden. Eine genaue Diagnose oder Ausfallzeit war am frühen Freitagmorgen nicht bestätigt. Alles Weitere wäre deshalb Spekulation.

In der Tabelle steht Monaco nach zwei Spielen bei sechs Punkten und gehört laut UEFA-Rundenbericht zu den acht Teams mit perfektem Start. Freiburg bleibt nach dem 3:2 gegen Jablonec bei drei Punkten. Die erste Europapokal-Niederlage beendet also nicht die Ausgangslage für die Ligaphase, erhöht aber den Druck vor dem Auswärtsspiel bei Trabzonspor am 5. November.

Zuvor wartet die Bundesliga. Am Sonntag, 25. Oktober, empfängt Freiburg den FC Bayern. Wer die bestätigten Übertragungszeiten sucht, findet sie im aktuellen Sport-im-TV-Wochenendprogramm. Für die sportliche Einordnung lohnt außerdem der Rückblick auf das 2:1 gegen Schalke in Unterzahl: Dort reichte Freiburg ein klarer Moment, in Monaco fehlte genau diese Effizienz.

Archivfoto des Stade Louis II aus dem Jahr 2010; nicht vom Spiel Monaco gegen Freiburg am 22. Oktober 2026. Foto: Ing-renault06 / Wikimedia Commons, CC0 1.0; Zuschnitt und WebP-Komprimierung durch die Redaktion.

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