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Kampfsport

Abus Magomedov gewinnt bei UFC 333 per Guillotine nach 1:44 Minuten

Abus Magomedov zwingt Cam Rowston bei UFC 333 nach 1:44 Minuten per Guillotine zur Aufgabe. Was der Sieg bedeutet, was die Waage verrät und wie es weitergeht.

Zwei MMA-Kämpfer im Käfig, einer setzt einen Würgegriff an, Zuschauer hinter dem Gitter
Archivfoto: Würgegriff bei einem MMA-Amateurturnier in San Diego, 2012. Foto: Cpl. Jamean Berry / U.S. Marine Corps, gemeinfrei

1:44 Minuten. So lange brauchte Abus Magomedov am Samstag bei UFC 333 in Abu Dhabi, um Cam Rowston per Guillotine zur Aufgabe zu zwingen. Der Düsseldorfer gewinnt damit zum zweiten Mal in Folge vorzeitig – beide Male mit demselben Würgegriff.

Die Ergebnisliste von Bleacher Report führt den Sieg als Submission in Runde 1. Laut MiddleEasy endete damit Rowstons Serie von sieben Siegen – seine erste Niederlage im vierten UFC-Kampf.

Gelernt hat nur einer

Alle reden über Volkanovskis TKO gegen Evloev (Runde 2, 4:54). Verständlich. Die klügere Rechnung ging aber im Mittelgewicht auf. Rowston hatte vorab erzählt, sein Team habe Schwachstellen bei Magomedov gefunden. Magomedov machte Druck, bis der Gegner den Takedown suchte – und setzte den Griff an, mit dem er schon im Juni Michał Oleksiejczuk besiegt hatte. Wer hat hier wen studiert?

Seine Bilanz steht nun bei 30-7-1, in der UFC bei 6-3.

Die Waage: 227 Gramm über dem Titellimit

Magomedov wog 185,5 Pfund. Der Gewichtsklassen-Rechner macht daraus 84,14 kg – das Titellimit liegt bei 83,91 kg. Ohne die Toleranz von einem Pfund für Nicht-Titelkämpfe landet er rechnerisch im Halbschwergewicht. Für einen Titelkampf müsste er also 227 Gramm weniger mitbringen.

Was als Nächstes kommt

  • Magomedov brachte Gregory Rodrigues als Gegner für Anfang 2027 ins Gespräch. Gebucht ist nichts.
  • Samstag, 31. Oktober: Canelo gegen Mbilli in Riad, DAZN ab 17 Uhr.

Foto: MMA-Kampf mit Würgegriff, Archivbild aus San Diego (2012). Cpl. Jamean Berry / U.S. Marine Corps, gemeinfrei, commons.wikimedia.org.

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