Wann spielt Deutschland im Davis Cup? Gegner, Termin, Spielort und Bedeutung des Duells gegen Kroatien
Davis Cup mit Alexander Zverev: Deutschland gegen Kroatien am 19. und 20. September 2026 in Halle. Startzeiten, Kader, Programm, Livestream, Tickets und alle wichtigen Details im Überblick.

Davis Cup Deutschland gegen Kroatien am 19. und 20. September 2026 in Halle: Für das deutsche Tennis-Team geht es an diesem Wochenende in der heristo-arena direkt um einen Platz beim Final 8 in Bologna. Der Samstag beginnt um 14 Uhr mit zwei Einzeln, am Sonntag wird ab 12 Uhr zunächst das Doppel gespielt, anschließend folgen bis zu zwei weitere Einzel. Vier Tage vor dem ersten Ballwechsel steht außerdem fest, dass Alexander Zverev tatsächlich zum deutschen Team stößt. Der Deutsche Tennis Bund bestätigte am 15. September, dass der frischgebackene US-Open-Champion am Donnerstag in Halle erwartet wird.
Damit bekommt das Heimspiel eine zusätzliche sportliche Dimension: Zverev kommt nur wenige Tage nach seinem Titelgewinn in New York nach Ostwestfalen und soll das Team von Kapitän Michael Kohlmann gegen einen kroatischen Gegner anführen, der im Einzel Erfahrung und im Doppel außergewöhnliche Qualität mitbringt. Das unabhängige deutsche Sportmedium kicksider.de ordnet das Davis-Cup-Wochenende auf Grundlage der offiziellen Angaben von DTB, Veranstalter und Wettbewerb ein. Tickets werden weiterhin verkauft, die Begegnung wird in Deutschland auf tennis.de und beim Tennis Channel übertragen. Der Sieger der Partie qualifiziert sich für das Finalturnier vom 24. bis 29. November in Bologna.
Halle entscheidet an zwei Tagen über die gesamte weitere deutsche Davis-Cup-Saison: Drei Matchsiege reichen für Bologna.
Davis Cup Deutschland gegen Kroatien beginnt am Samstag um 14 Uhr
Die zweite Qualifikationsrunde des Davis Cups wird in Halle als klassische Heimbegegnung über zwei Tage ausgetragen. Spielort ist die heristo-arena an der Roger-Federer-Allee 4 in 33790 Halle/Westfalen. Der Deutsche Tennis Bund nennt Samstag, 19. September, 14 Uhr als Beginn des ersten Spieltags. Am Sonntag, 20. September, geht es bereits um 12 Uhr weiter.
Für Zuschauer ist dabei eine Unterscheidung wichtig: 14 Uhr beziehungsweise 12 Uhr sind die Startzeiten der gesamten Sessions, nicht automatisch die Beginnzeiten eines bestimmten Spielers. Am Samstag werden zwei Einzel nacheinander angesetzt. Wer beispielsweise nur Alexander Zverev sehen möchte, kann aus der Session-Uhrzeit noch nicht ableiten, ob er im ersten oder zweiten Einzel auf den Court kommt. Die konkrete Reihenfolge ergibt sich aus der Aufstellung für die Begegnung.
| Punkt | Deutschland gegen Kroatien |
|---|---|
| Wettbewerb | Davis Cup Qualifiers, 2. Runde |
| Datum | 19. und 20. September 2026 |
| Spielort | heristo-arena, Halle/Westfalen |
| Belag | Hartplatz |
| Beginn Samstag | 14:00 Uhr |
| Beginn Sonntag | 12:00 Uhr |
| Modus | maximal fünf Matches |
| Ziel | Einzug ins Final 8 |
| Final 8 | 24. bis 29. November in Bologna |
| Übertragung Deutschland | tennis.de / Tennis Channel |
Das Format verlangt von beiden Kapitänen mehr als die Auswahl der nominell stärksten Einzelspieler. Am ersten Tag spielt die jeweilige Nummer eins einer Mannschaft gegen die Nummer zwei des Gegners, anschließend treffen die anderen beiden Einzelspieler aufeinander. Der Sonntag beginnt mit dem Doppel. Danach folgt das Einzel der beiden Nummer-eins-Spieler, ehe bei einem noch offenen Gesamtstand das fünfte Match die Entscheidung bringen kann. Alle einzelnen Matches werden über zwei Gewinnsätze gespielt.
Drei Punkte entscheiden die Begegnung. Steht es nach dem Doppel bereits 3:0, ist der sportliche Sieger gefunden; bei 2:1 oder 1:2 bekommen die folgenden Einzel unmittelbare Bedeutung für die Gesamtentscheidung. Genau dieser Aufbau erklärt den hohen Stellenwert des Doppels im Davis Cup. Ein Team kann innerhalb weniger Stunden aus einer komfortablen Ausgangsposition unter maximalen Druck geraten.
So läuft das Davis-Cup-Wochenende in Halle
- Am Samstag ab 14 Uhr werden zwei Einzel gespielt.
- Am Sonntag ab 12 Uhr eröffnet das Doppel den zweiten Spieltag.
- Anschließend treffen die jeweiligen Nummer-eins-Spieler im Einzel aufeinander.
- Falls danach noch kein Team drei Punkte besitzt, entscheidet das fünfte Match.
- Der Gesamtsieger qualifiziert sich unmittelbar für das Final 8 in Bologna.
Deutschland kam mit einem 4:0 gegen Peru in diese zweite Qualifikationsrunde. Die Begegnung Anfang Februar in Düsseldorf war bereits nach dem Doppel entschieden; ein weiteres Einzel wurde anschließend noch gespielt, das fünfte Match entfiel. Kroatien setzte sich in seiner ersten Qualifikationsrunde gegen Dänemark durch. Damit erhielt Deutschland für die zweite Runde erneut Heimrecht.
Die Bedeutung dieses Wochenendes lässt sich deshalb ohne Umwege formulieren. Eine Gruppenphase folgt nicht mehr. Eine Niederlage in Halle würde die deutsche Davis-Cup-Saison 2026 beenden, ein Sieg würde das Team Ende November unter die letzten acht Nationen des Wettbewerbs bringen.
Alexander Zverev kommt als US-Open-Champion nach Halle
Der wichtigste Personalpunkt wurde am Dienstag, 15. September, geklärt. Alexander Zverev Davis Cup ist für Halle nicht mehr nur eine Nominierung auf dem Papier: Der DTB bestätigte ausdrücklich seine Teilnahme und kündigte die Ankunft des 29-Jährigen für Donnerstag an. Das ist deshalb relevant, weil Zverev erst am 13. September das US-Open-Finale gewann und damit unmittelbar vor dem Davis Cup eine komplette Grand-Slam-Kampagne in New York hinter sich gebracht hat.
Zverev reist als Nummer zwei der ATP-Weltrangliste nach Halle. Die Saison 2026 hat seinen sportlichen Status noch einmal verändert: Er gewann zunächst die French Open, erreichte das Wimbledon-Finale und holte anschließend den US-Open-Titel. Im Endspiel in New York setzte er sich gegen Ben Shelton durch. Für das deutsche Team bedeutet seine Zusage deshalb, dass Kohlmann seine Nummer eins trotz der kurzen Umstellung zwischen Grand Slam und Mannschaftswettbewerb einplanen kann.
„Das ist ein tolles Zeichen für unsere Mannschaft und die deutschen Tennisfans.“
(Michael Kohlmann, Davis-Cup-Kapitän, am 15. September 2026 zur bestätigten Teilnahme Zverevs in Halle)
Der Satz fällt vor einem speziellen Hintergrund. Zverev bestreitet gegen Kroatien seinen ersten Davis-Cup-Heimauftritt seit der Begegnung mit der Schweiz Anfang 2023 in Trier. Auf der aktuellen DTB-Seite wird seine Davis-Cup-Bilanz mit elf Siegen bei fünf Niederlagen geführt. Sein erster Einsatz für Deutschland datiert aus dem Jahr 2016.
Für Deutschland kommt Zverev nicht aus einer normalen Trainingswoche, sondern direkt aus dem erfolgreichsten Grand-Slam-Abschnitt seiner bisherigen Saison.
Deutschland hat hinter Zverev mehrere Optionen im Einzel
Zum endgültigen deutschen Aufgebot gehören Alexander Zverev, Yannick Hanfmann, Daniel Altmaier, Kevin Krawietz und Tim Pütz. Altmaier wurde Anfang September als fünfter Spieler nominiert. Der DTB führte ihn bei der Bekanntgabe auf ATP-Rang 57 und verwies ausdrücklich darauf, dass er 2026 bereits sowohl Marin Čilić als auch Dino Prižmić schlagen konnte.
Das macht seine Nominierung sportlich bemerkenswert. Die Entscheidung um den fünften Platz fiel zwischen Altmaier und Jan-Lennard Struff. Kapitän Kohlmann erklärte, dass beide im Saisonverlauf gute Ergebnisse erzielt hätten, begründete seine Wahl aber unter anderem mit Altmaiers direkten Erfolgen gegen die beiden möglichen kroatischen Einzelspieler. Es ist ein konkreter Matchup-Faktor und kein allgemeines Argument über Weltranglistenpositionen.
Yannick Hanfmann bringt wiederum eine auffällige Bilanz im Nationalteam mit. Der DTB führt ihn aktuell mit sechs Siegen bei einer Niederlage im Davis Cup. Auf der digitalen Programmseite steht er auf ATP-Rang 55. Damit besitzt Kohlmann neben Zverev zwei Spieler, die für den zweiten Einzelplatz infrage kommen.
Die Rollen von Kevin Krawietz und Tim Pütz sind klarer definiert. Beide bilden seit Jahren eines der zentralen deutschen Doppel. Krawietz wird vom DTB mit einer Davis-Cup-Bilanz von 20:3 und Doppelrang zehn geführt, Pütz mit 22:2 und Rang elf. Solche Zahlen sind für das Format relevant, weil der Sonntag mit dem Doppel beginnt und dieses Match den gesamten Verlauf des zweiten Tages verändern kann.
„Kevin und Tim gehören zu den besten Doppeln der Welt und sind eine unserer großen Stärken.“
(Michael Kohlmann bei der Bekanntgabe des deutschen Aufgebots für Halle)
Kohlmann verfügt damit über eine klar erkennbare Teamstruktur. Zverev ist die gesetzte Nummer eins, Hanfmann und Altmaier geben dem Kapitän zwei Optionen für das zweite Einzel, Krawietz und Pütz bilden den Kern des Doppels. Änderungen innerhalb einer Davis-Cup-Begegnung bleiben dennoch Teil der taktischen Arbeit eines Kapitäns. Der Wettbewerb zwingt Mannschaften gerade am zweiten Tag dazu, Belastung und Matchverlauf neu zu bewerten.
Kroatien bringt Cilic und ein gefährliches Doppel mit
Kroatien reist mit einer deutlich anderen Mannschaftsstruktur nach Halle. Der aktuelle offizielle DTB-Gegnercheck nennt Marin Čilić, Dino Prižmić, Mate Pavić und Nikola Mektić. Die Mischung ist offensichtlich: Čilić liefert die Erfahrung aus fast zwei Jahrzehnten Davis Cup, Prižmić steht für die jüngere Einzelgeneration, Pavić und Mektić sind ausgewiesene Doppelspezialisten.
Čilić ist 37 Jahre alt und besitzt innerhalb dieses Aufgebots die mit Abstand längste Davis-Cup-Geschichte. Die DTB-Programmseite führt ihn mit 30 Nominierungen und einer Gesamtbilanz von 43 Siegen bei 25 Niederlagen. Zum Zeitpunkt der aktuellen Turnierseite steht er auf ATP-Rang 81. Seine Bedeutung geht allerdings über die aktuelle Weltranglistenposition hinaus, denn er war bereits Teil großer kroatischer Davis-Cup-Mannschaften und gewann 2018 mit seinem Land den Titel.
Dino Prižmić ist mit 21 Jahren der Gegenpol dazu. Der DTB führt ihn auf ATP-Rang 101 und mit bislang vier Davis-Cup-Nominierungen. Seine Bilanz steht bei drei Siegen und drei Niederlagen. Für Kroatien kann er in Halle sowohl als klassischer zweiter Einzelspieler als auch als Option in einer veränderten Aufstellung Bedeutung bekommen.
„Kroatien hat mit Marin Cilic und Dino Prizmic eine gute Mischung aus sehr erfahrenen Weltklassespielern und spannenden Nachwuchsprofis.“
(Michael Kohlmann im DTB-Gegnercheck vor Deutschland gegen Kroatien)
Noch markanter ist das Doppel. Mate Pavić wird aktuell auf Platz sieben der ATP-Doppelweltrangliste geführt, Nikola Mektić auf Platz 28. Beide besitzen Grand-Slam-Erfahrung und standen im Verlauf ihrer Karrieren an der Spitze der Doppelweltrangliste. Im Davis Cup haben sie ebenfalls bereits große Begegnungen gemeinsam entschieden; 2021 holten sie beispielsweise gegen Italien den entscheidenden Punkt zum kroatischen Einzug ins Halbfinale.
Deutschland kann diesem Bereich Krawietz und Pütz entgegenstellen. Genau deshalb dürfte das dritte Match des Wochenendes mehr sein als eine Übergangsbegegnung zwischen zwei Einzelblöcken. Sollte der Samstag 1:1 enden, übernimmt das Doppel am Sonntag faktisch die Funktion eines Scharniers: Die siegreiche Nation benötigt danach nur noch einen Punkt aus zwei Einzeln.
| Teamdaten | Deutschland | Kroatien |
|---|---|---|
| Davis-Cup-Teamranking | 3 | 15 |
| Davis-Cup-Titel | 3 | 2 |
| Titeljahre | 1988, 1989, 1993 | 2005, 2018 |
| Gespielte Ties | 251 | 82 |
| Nummer eins laut aktuellem Aufgebot | Alexander Zverev | Marin Čilić |
| Doppel-Schwerpunkt | Krawietz/Pütz | Pavić/Mektić |
Die Angaben stammen aus dem aktuellen digitalen Programm des Deutschen Tennis Bundes. Deutschland steht dort auf Rang drei des Davis-Cup-Teamrankings, Kroatien auf Rang 15. Solche Teamrankings bilden Ergebnisse über mehrere Jahre ab und sind nicht mit der ATP-Weltrangliste eines einzelnen Spielers gleichzusetzen.
Historisch haben beide Nationen den Wettbewerb bereits mehrfach gewonnen. Deutschland holte seine drei Titel 1988, 1989 und 1993. Kroatien triumphierte 2005 und 2018 und erreichte 2021 noch einmal das Finale. Die aktuelle Begegnung ist deshalb kein Duell zweier Mannschaften ohne Davis-Cup-Tradition, sondern das Aufeinandertreffen von fünf historischen Titeln.
Der statistische Unterschied zwischen den Teams ist kleiner, sobald das Doppel isoliert betrachtet wird: Beide Seiten treten dort mit international etablierten Spezialisten an.
Warum das Doppel den Sonntag verändern kann
Im Tourtennis ist das Doppel häufig ein eigener Wettbewerb mit eigener Rangliste und eigenem Teilnehmerfeld. Im Davis Cup besitzt es eine zusätzliche Funktion. Es liegt exakt zwischen dem ersten Spieltag und den möglichen Rückeinzeln. Wer dort gewinnt, verändert nicht nur den Zwischenstand, sondern auch den Druck auf die beiden folgenden Einzelspieler.
Bei einem 1:1 nach Samstag würde der Sieger des Doppels mit 2:1 führen. Der unterlegene Kapitän müsste anschließend mindestens eines der Rückeinzel gewinnen, um die Begegnung überhaupt bis zum fünften Match zu verlängern. Bei 2:0 nach Samstag könnte das Doppel bereits die gesamte Partie entscheiden.
Die deutsche Seite hat dafür Krawietz und Pütz, deren Davis-Cup-Bilanzen auf der aktuellen DTB-Seite außergewöhnlich stabil aussehen. Kroatien setzt Pavić und Mektić dagegen ein Duo entgegen, dessen internationale Erfolge ebenfalls weit über einzelne Davis-Cup-Wochenenden hinausgehen. Es ist deshalb eines jener Matches, bei denen die normale Einzel-Weltrangliste praktisch keine Aussagekraft besitzt.
Davis-Cup-Tickets für Halle starten bei 25 Euro
Für Davis Cup Tickets Halle läuft der offizielle Verkauf weiterhin. Der DTB verweist auf Reservix und Eventim, die heristo-arena führt die Veranstaltung ebenfalls in ihrem aktuellen Ticketbereich. Bei Beginn des Vorverkaufs nannte der Deutsche Tennis Bund Eintrittskarten ab 25 Euro und Ermäßigungen für Kinder und Jugendliche.
Die heristo-arena führt die Partie weiterhin für den 19. und 20. September und bietet den Einstieg in den Ticketshop an. Dort können Zuschauer auch Print-at-Home- beziehungsweise Mobile-Ticket-Optionen nutzen. Für telefonische Ticketfragen nennt die Arena außerdem ihr Ticketcenter.
Neben regulären Karten hat der DTB mehrere Aktionen aufgelegt, die sich an Familien, Vereine und größere Gruppen richten:
- Bei der 1+1-Familienaktion erhält ein vollzahlender Erwachsener ein zusätzliches Ticket für ein Kind oder einen Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahre kostenlos. Das Angebot gilt laut DTB für die Kategorien 1 bis 4; als Einstieg nennt der Verband 29 Euro in Kategorie 4 zuzüglich Gebühren.
- Für Tennisvereine gibt es ein Paket mit acht Kindern und zwei Erwachsenen für insgesamt 120 Euro. Vorgesehen sind Plätze im Oberrang.
- Bei der 5+1-Aktion werden sechs Tageskarten der Kategorie 3 ausgewählt, bezahlt werden fünf. Die Aktion gilt für Samstag oder Sonntag, nicht für Dauerkarten.
Diese Aktionspreise sollten nicht mit dem bei Vorverkaufsstart kommunizierten generellen Einstiegspreis von 25 Euro vermischt werden. Es handelt sich um unterschiedliche Angebote mit eigenen Bedingungen. Der Familienpreis von 29 Euro bezieht sich beispielsweise konkret auf Kategorie 4 und wird zusätzlich zu Gebühren angegeben.
Welcher Spieltag bietet welche Matches?
Wer eine Tageskarte auswählt, kauft nicht für ein einzelnes Match, sondern für die entsprechende Davis-Cup-Session. Am Samstag gehören beide Einzel zum Programm. Am Sonntag umfasst die Session das Doppel und anschließend die möglichen Rückeinzel. Genau deshalb kann der Umfang des Sonntagsprogramms vom Zwischenstand abhängen.
Für Zuschauer, die gezielt wegen Zverev kommen, ist der Samstag nicht automatisch die einzige Option. Als deutsche Nummer eins kann er nach dem Davis-Cup-Schema sowohl am ersten Tag als auch im Rückeinzel gegen die gegnerische Nummer eins am Sonntag eingesetzt werden. Ob dieses Match tatsächlich noch für die Entscheidung benötigt wird und welche Spieler endgültig gemeldet werden, hängt von Aufstellung und Zwischenstand ab.
Das Sonntagsticket hat wiederum einen klaren Vorteil für Doppelinteressierte: Pütz/Krawietz gegen Pavić/Mektić ist nach den aktuellen Aufgeboten die naheliegende Konstellation für den Beginn des zweiten Tages. Kapitäne haben im Davis Cup jedoch Möglichkeiten, ihre konkrete Aufstellung nach den Wettbewerbsregeln anzupassen. Deshalb sollte eine erwartete Paarung nicht mit einer bereits offiziell feststehenden Matchansetzung verwechselt werden.
Wer beide Tage sehen will, bekommt zwei sportlich sehr unterschiedliche Sessions: Samstag prägen die Einzel, Sonntag beginnt mit dem taktisch besonders wichtigen Doppel.
Davis Cup live in Deutschland auf tennis.de und Tennis Channel
Für Zuschauer ohne Ticket ist die Übertragung eindeutig benannt. Unter dem Suchbegriff Davis Cup Livestream Deutschland führt die aktuelle Programmseite des Deutschen Tennis Bundes zwei Wege auf: tennis.de und Tennis Channel. Auf der offiziellen Seite steht für Deutschland gegen Kroatien ausdrücklich „tennis.de / Tennis Channel“.
Der erste Spieltag beginnt am Samstag um 14 Uhr. Wer online zuschauen möchte, sollte deshalb vor 14 Uhr die Übertragungsseite öffnen; am Sonntag gilt dasselbe vor 12 Uhr. Der DTB bündelt seine Streams auf tennis.de/live. Diese Live-Seite wurde bereits für die deutschen Davis-Cup-Begegnungen 2025 und für den ersten Qualifier 2026 gegen Peru eingesetzt.
Beim Peru-Duell hatte der Verband die Übertragung ausdrücklich als kostenlos und mit deutschem Kommentar angekündigt. Für die Begegnung gegen Kroatien nennt die aktuelle digitale Programmseite tennis.de und Tennis Channel als Sender beziehungsweise Plattformen, formuliert auf dieser Seite aber keine zusätzliche Preisangabe. Für die praktische Suche am Spieltag ist deshalb entscheidend: tennis.de ist als offizielle digitale Übertragungsplattform bestätigt, der Tennis Channel als weiterer Anbieter ebenfalls.
Ein weiterer klassischer deutscher Free-TV-Sender wird in der aktuellen offiziellen Programmübersicht des DTB nicht genannt. Wer gezielt nach ARD, ZDF oder einem anderen linearen Sender sucht, findet dort derzeit keinen entsprechenden Hinweis. Das unterscheidet die Frage „Wo wird übertragen?“ von der Frage, ob kurzfristig einzelne weitere Plattformen Inhalte übernehmen.
Davis Cup im Livestream am Samstag und Sonntag
Für die Planung reichen vier Angaben:
- Samstag, 19. September: Session ab 14 Uhr.
- Sonntag, 20. September: Session ab 12 Uhr.
- Offizielle Online-Plattform: tennis.de.
- Weiterer offiziell genannter Anbieter: Tennis Channel.
Einzelne Matchzeiten können sich aus der Dauer der vorherigen Begegnungen ergeben. Wenn das erste Einzel am Samstag beispielsweise über drei enge Sätze geht, beginnt das zweite entsprechend später. Dasselbe gilt am Sonntag nach dem Doppel. Eine starre Uhrzeit für „Zverev live“ lässt sich deshalb erst angeben, sobald seine konkrete Position in der Tagesaufstellung feststeht und die vorherigen Matches beendet sind.
Dieser Punkt ist beim Davis Cup wichtiger als bei einem gewöhnlichen Abendspiel in der Bundesliga oder einem Fußball-Länderspiel. Eine Session hat einen festen Start, die nachfolgenden Matches aber keinen minutengenauen Anstoßtermin. Zuschauer sollten deshalb die gesamte Session einplanen, wenn sie ein bestimmtes späteres Match nicht verpassen wollen.
Halle bekommt nach 20 Jahren wieder ein Davis-Cup-Heimspiel
Davis Cup Halle 2026 ist zugleich die Rückkehr des deutschen Nationalteams an einen traditionsreichen Tennisort. Die heristo-arena fasst rund 11.500 Zuschauer und ist vor allem als Austragungsort des jährlichen ATP-Turniers in Halle bekannt. Für den Davis Cup wird auf Hartplatz gespielt. Das letzte deutsche Davis-Cup-Heimspiel in dieser Arena liegt 20 Jahre zurück.
Deutschland trat dort vor 2026 dreimal im Davis Cup an. 1993 gewann die Mannschaft das Viertelfinale gegen Tschechien 4:1. Ein Jahr später folgte ein 3:2 im Viertelfinale gegen Spanien. 2006 verlor das deutsche Team im Achtelfinale 2:3 gegen Frankreich. Damit steht die deutsche Bilanz bei Heimpartien in Halle vor dem Kroatien-Wochenende bei zwei Siegen und einer Niederlage.
Der erste Davis-Cup-Auftritt in Halle besitzt zudem einen direkten Bezug zur erfolgreichsten Phase des deutschen Mannschaftstennis. 1993 spielten unter anderem Michael Stich, Marc-Kevin Goellner und Patrik Kühnen gegen Tschechien. Deutschland gewann später im selben Jahr in Düsseldorf das Finale gegen Australien 4:1 und holte damit seinen dritten Davis-Cup-Titel. Die beiden vorherigen Triumphe stammten aus den Jahren 1988 und 1989.
2006 verlief die Geschichte anders. Deutschland geriet gegen Frankreich bereits nach den ersten beiden Einzeln in Rückstand und verlor anschließend auch das Doppel. Damit war die Begegnung entschieden, bevor Rainer Schüttler und Tommy Haas die beiden späteren Einzel gewannen. Der Endstand von 2:3 änderte nichts am Ausscheiden.
Deutschland führt im direkten Vergleich mit Kroatien 3:1
Auch die Geschichte zwischen Deutschland und Kroatien reicht zurück. Der DTB nennt vier bisherige Begegnungen, von denen Deutschland drei gewann. Das jüngste Duell fand 2011 in Zagreb statt und endete 3:2 für die deutsche Mannschaft.
Damals gehörten Florian Mayer, Philipp Kohlschreiber, Christopher Kas und Philipp Petzschner zum deutschen Aufgebot. Beim Stand von 2:2 entschied Petzschner das fünfte Match gegen Ivo Karlović mit 6:4, 7:6 und 7:6. Marin Čilić war auch zu jener Zeit bereits Teil der kroatischen Davis-Cup-Generation und steht nun 15 Jahre später erneut im erweiterten Zentrum dieser Begegnung.
Die historische Bilanz ist allerdings kein Ersatz für die aktuelle Aufstellung. Deutschlands Team von 2026 wird von Zverev angeführt und besitzt mit Krawietz/Pütz ein hoch spezialisiertes Doppel. Kroatien kommt mit einem erfahrenen Čilić, einem jüngeren Prižmić sowie Pavić/Mektić. Dass Deutschland drei von vier früheren Begegnungen gewann, beschreibt die Vergangenheit, nicht den Ausgang der Partie am kommenden Wochenende.
Gerade im Davis Cup können wenige Punkte den gesamten Wettbewerb verändern. Ein verlorener Tiebreak im Einzel verschiebt den Druck auf das zweite Match, ein Doppel bei 1:1 kann den Sonntag drehen, eine kurzfristige Änderung der Aufstellung kann die gewünschten Matchups eines Kapitäns auflösen. Das Format komprimiert die Bedeutung eines ganzen Ländervergleichs auf maximal fünf Partien.
Ein Sieg bringt Deutschland direkt nach Bologna
Das Ziel hinter dem Heimspiel ist klar definiert. Die sieben Sieger der zweiten Qualifikationsrunde ziehen in das Final 8 ein. Italien ist als Weltmeister von 2025 bereits für das Endturnier gesetzt. Damit werden in den sieben September-Duellen die übrigen sieben Plätze vergeben.
Das Final 8 wird vom 24. bis 29. November in Bologna ausgetragen. Die Viertelfinals verteilen sich auf den 24., 25. und 26. November, die Halbfinals folgen am 27. und 28. November, das Endspiel ist für Sonntag, 29. November, angesetzt. Die exakten Uhrzeiten der Finalrunde waren auf der offiziellen Ticketseite zuletzt noch nicht für alle Begegnungen festgelegt.
Italien geht als Titelverteidiger in diese Phase. Die italienische Mannschaft gewann den Davis Cup 2023, 2024 und 2025 dreimal nacheinander. Deutschland sucht dagegen weiterhin den ersten Titel seit 1993, obwohl das Team in den vergangenen Jahren mehrfach weit kam: Kapitän Michael Kohlmann führte die Mannschaft laut DTB 2021, 2024 und 2025 jeweils ins Halbfinale.
Für Kohlmann beginnt die entscheidende Rechnung dennoch nicht im November, sondern am Samstag in Halle. Zwei Einzel eröffnen eine Begegnung, in der Kroatien genügend Qualität besitzt, um den deutschen Kader in verschiedenen Bereichen zu fordern. Deutschland hat mit Zverev den höchstplatzierten Einzelspieler des Duells, mit Hanfmann und Altmaier Auswahl für die zweite Position und mit Krawietz/Pütz ein Doppel, dessen Davis-Cup-Bilanz außergewöhnlich ist.
Kroatien kann dagegen auf die Erfahrung von Čilić setzen und besitzt mit Pavić/Mektić ein Doppel, das den Sonntag unabhängig vom Samstagsergebnis zu einem zentralen Teil des Wochenendes macht. Prižmić erweitert die taktischen Möglichkeiten von Kapitän Ivan Dodig, der seit August 2025 die kroatische Mannschaft führt und selbst 2018 als Spieler Davis-Cup-Sieger wurde.
Das ist der sportliche Kern des Wochenendes: Deutschland geht nicht einfach in ein Heimspiel mit Zverev, sondern in einen Mannschaftswettbewerb, dessen Modus individuelle Ranglisten schnell relativiert. Der Samstag setzt den Stand, das Doppel kann ihn am Sonntag kippen, und erst der dritte gewonnene Punkt öffnet die Tür nach Bologna.
Davis-Cup-Kader Deutschland und Kroatien im Überblick
Deutschland geht als Nummer 3 des aktuellen Davis-Cup-Teamrankings in das Heimduell mit Kroatien. Kapitän Michael Kohlmann hat fünf Spieler nominiert: Alexander Zverev und Yannick Hanfmann gehören zu den zunächst benannten Kräften, Daniel Altmaier erhielt den fünften Kaderplatz, Kevin Krawietz und Tim Pütz bilden die etablierte Doppelachse. Deutschland gewann den Davis Cup bislang dreimal, 1988, 1989 und 1993.
- Alexander Zverev, ATP-Rang 2: Deutschlands klare Nummer eins und der höchstplatzierte Einzelspieler der Begegnung. Der 29-Jährige besitzt eine Davis-Cup-Bilanz von 11 Siegen bei fünf Niederlagen und kommt als zentraler Spieler für die beiden möglichen Einzel zum Einsatz. Seine Teilnahme am Wochenende in Halle wurde vom DTB am 15. September ausdrücklich bestätigt.
- Yannick Hanfmann, ATP-Rang 55: Der 34-Jährige ist die erfahrene Alternative für das zweite Einzel. Seine bisherige Davis-Cup-Bilanz von 6:1 zeigt, dass er im Mannschaftswettbewerb regelmäßig Ergebnisse geliefert hat. Körperlich stark, mit druckvollem Aufschlag und Erfahrung auf allen Belägen, gehört Hanfmann zu Kohlmanns wichtigsten Optionen neben Zverev.
- Daniel Altmaier, ATP-Rang 57: Der 27-Jährige komplettiert das deutsche Aufgebot und erhöht die Flexibilität im Einzel. Für ihn ist es die vierte Davis-Cup-Nominierung. Sportlich interessant für das Kroatien-Duell: Altmaier hat in dieser Saison bereits sowohl Marin Čilić als auch Dino Prižmić geschlagen, was für die mögliche Aufstellung am Samstag oder Sonntag relevant sein kann.
- Kevin Krawietz, ATP-Doppelrang 10: Der 34-Jährige ist ein ausgewiesener Doppelspezialist und besitzt im Davis Cup eine Bilanz von 20:3. Sein Part ist klar definiert: Gemeinsam mit Tim Pütz soll er Deutschland vor allem im ersten Match des Sonntags einen Punkt liefern.
- Tim Pütz, ATP-Doppelrang 11: Pütz ist mit 38 Jahren der erfahrenste Spieler im deutschen Kader. Seine Davis-Cup-Bilanz von 22:2 gehört zu den stärksten Zahlen innerhalb des Teams. Zusammen mit Krawietz bildet er ein eingespieltes Doppel, das gegen die ebenfalls hochklassig besetzten Kroaten einen der wichtigsten taktischen Faktoren der Begegnung darstellt.
Die Rollen im deutschen Team sind damit vergleichsweise klar verteilt: Zverev trägt die Hauptlast im Einzel, Hanfmann und Altmaier kämpfen um den zweiten Einzelplatz, Krawietz und Pütz sind für das Doppel vorgesehen.
Kroatiens Davis-Cup-Team: Čilić bringt Erfahrung, Pavić Weltklasse im Doppel
Kroatien steht auf Rang 15 des Davis-Cup-Teamrankings und hat den Wettbewerb 2005 und 2018 gewonnen. Kapitän Ivan Dodig setzt für Halle auf eine Mischung aus Erfahrung und Spezialisierung: Marin Čilić und Dino Prižmić sind die beiden zentralen Einzeloptionen, Mate Pavić und Nikola Mektić bilden den Kern für das Doppel. Ein fünfter kroatischer Spieler wurde in der aktuellen offiziellen DTB-Übersicht nicht aufgeführt.
- Marin Čilić, ATP-Rang 81: Der 37-Jährige ist der erfahrenste Spieler der kroatischen Mannschaft. Čilić debütierte bereits 2006 im Davis Cup, wurde 30-mal nominiert und weist eine Bilanz von 43:25 auf. Seine aktuelle Weltranglistenposition liegt deutlich hinter Zverev, doch seine Erfahrung auf großer Bühne bleibt für Kroatien relevant. Čilić ist ehemaliger Grand-Slam-Sieger und war über viele Jahre einer der führenden kroatischen Einzelspieler.
- Dino Prižmić, ATP-Rang 101: Mit 21 Jahren steht Prižmić für die jüngere Generation des kroatischen Teams. Er kam 2023 erstmals im Davis Cup zum Einsatz und besitzt aktuell eine Bilanz von 3:3. Der frühere Roland-Garros-Juniorensieger hat bereits den Sprung in die Top 100 geschafft und erreichte 2026 zwischenzeitlich sogar Platz 70 der Weltrangliste.
- Mate Pavić, ATP-Doppelrang 7: Der 33-Jährige ist auf dem Papier der höchstplatzierte Doppelspieler des gesamten Länderduells. Pavić war bereits die Nummer eins der Doppelweltrangliste und besitzt umfangreiche Grand-Slam- und Davis-Cup-Erfahrung. Im kroatischen System ist er für den Sonntag besonders wichtig, weil sein Spiel auf Netzpräsenz, schnelle Reaktionen und eingespielte Doppelabläufe ausgerichtet ist.
- Nikola Mektić, ATP-Doppelrang 28 laut aktuellem DTB-Programm: Auch Mektić war in seiner Karriere bereits Weltranglistenerster im Doppel. Seine Davis-Cup-Bilanz steht bei 13:6. Gemeinsam mit Pavić verfügt Kroatien damit über ein Duo, das Deutschland mit Krawietz und Pütz auf Augenhöhe im Spezialbereich Doppel fordern kann.
Kapitän Ivan Dodig kennt diese Situationen aus eigener Erfahrung. Der 41-Jährige übernahm die kroatische Mannschaft im August 2025 und gehörte 2018 selbst zum Team, das den Davis Cup gewann. Seine Aufgabe in Halle besteht vor allem darin, die richtige Einzelkonstellation um Čilić und Prižmić zu finden und gleichzeitig die Qualität von Pavić und Mektić für das wichtige Sonntagsdoppel zu nutzen.
Deutschland besitzt mit Zverev den deutlich höher platzierten Einzelspieler, Kroatien bringt dafür ein Doppel mit zwei ehemaligen Weltranglistenersten. Genau diese unterschiedliche Stärke macht die Aufstellung für Samstag und vor allem den Beginn des Sonntags sportlich so relevant.
Fragen und Antworten zum Davis Cup in Halle

Wann spielt Deutschland gegen Kroatien im Davis Cup?
Deutschland und Kroatien treffen am Samstag, 19. September 2026, und Sonntag, 20. September 2026, in Halle/Westfalen aufeinander. Samstag beginnt die Session um 14 Uhr, Sonntag um 12 Uhr. Am ersten Tag stehen zwei Einzel auf dem Programm, der zweite Tag startet mit dem Doppel.
Wo findet Deutschland gegen Kroatien statt?
Gespielt wird in der heristo-arena in Halle/Westfalen. Die Adresse lautet Roger-Federer-Allee 4, 33790 Halle/Westfalen. Die Multifunktionsarena verfügt über rund 11.500 Plätze und ist auch die Spielstätte des ATP-Turniers in Halle.
Wo kann man Deutschland gegen Kroatien live sehen?
Der Deutsche Tennis Bund nennt für beide Spieltage tennis.de und den Tennis Channel. Die Online-Übertragung des DTB wird über seine Live-Plattform gebündelt. Samstag beginnt das Tennis ab 14 Uhr, Sonntag ab 12 Uhr. Ein zusätzlicher klassischer Free-TV-Sender ist in der aktuellen offiziellen Programmübersicht nicht ausgewiesen.
Gibt es noch Tickets für den Davis Cup in Halle?
Der offizielle Ticketbereich der heristo-arena und die DTB-Seiten verweisen weiterhin auf den Verkauf. Bei Start des Vorverkaufs wurden reguläre Tickets ab 25 Euro angekündigt. Zusätzlich gibt es eine Familienaktion, ein Vereinspaket für acht Kinder und zwei Erwachsene sowie ein 5+1-Angebot für Gruppen.
Spielt Alexander Zverev sicher gegen Kroatien?
Seine Teilnahme am deutschen Team ist bestätigt. Der DTB teilte am 15. September mit, dass der frischgebackene US-Open-Champion am Donnerstag in Halle erwartet wird. Welche konkrete Partie Zverev am Samstag zuerst bestreitet und wie die Aufstellung für Sonntag aussieht, ergibt sich aus der offiziellen Matchansetzung und dem Verlauf der Begegnung.
Wer steht im deutschen Davis-Cup-Team?
Kapitän Michael Kohlmann hat Alexander Zverev, Yannick Hanfmann, Daniel Altmaier, Kevin Krawietz und Tim Pütz nominiert. Zverev ist die deutsche Nummer eins, Hanfmann und Altmaier geben dem Team mehrere Möglichkeiten für die Einzel, Krawietz und Pütz bilden die etablierte Doppelachse.
Wer spielt für Kroatien?
Der veröffentlichte Kern des kroatischen Aufgebots besteht aus Marin Čilić, Dino Prižmić, Mate Pavić und Nikola Mektić. Čilić bringt die größte Einzel- und Davis-Cup-Erfahrung mit, während Pavić und Mektić den Schwerpunkt im Doppel bilden. Kapitän ist der frühere kroatische Davis-Cup-Sieger Ivan Dodig.
Was steht für Deutschland in Halle auf dem Spiel?
Der Sieger qualifiziert sich unmittelbar für das Davis Cup Final 8 vom 24. bis 29. November in Bologna, der Verlierer ist für 2026 ausgeschieden. Deutschland braucht dafür drei Matchsiege aus maximal fünf Partien. Am Samstag um 14 Uhr beginnt deshalb kein gewöhnliches Tennis-Wochenende: Spätestens mit dem dritten deutschen oder kroatischen Punkt steht fest, welche der beiden Nationen ihre Saison in Bologna fortsetzt.
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